Hallo, Julia, hallo, Sonne,
wir sollten uns von den Geschichten unserer Großmütter nicht herunter ziehen lassen.
Einfach deswegen, weil mittlerweile die Forschung viel weiter ist.
Unsere Vorfahren mussten die Migräne aushalten. Dann gab es Ergotamine und man war froh. Jetzt haben wir immerhin Triptane und können ein viel besseres Leben führen.
Auch im Bereich Prophylaxe hat sich doch schon viel getan.
Ich weiß, dass weitere Forschungen auf Hochtouren laufen, weil man versucht, neue Medikamente zu entwickeln (die den Sponsoren dann richtig Geld bringen).
Bei einem neuartigen Medikament wurde die Erprobung abgebrochen, weil es -glaube ich- die Leber zu sehr belastet hat (oder wars der Magen?) Egal, es tut sich jedenfalls was.
Darauf können wir a u c h noch hoffen. Das ist doch was.
Loswerden können wir unsere Migränedispostiton nicht. Es sei denn es gibt irgendwann eine Möglichkeit, die Gene zu verändern.
Auf der anderen Seite ist es für mich gerade diese Migränedisposition und die damit verbundene sehr sehr hohe Gehirnaktivität, die das Leben lebenswert macht.
Ich bin so wissensdurstig und so neugierig, dass mich die Migräne hin und wieder auf den Topf setzen m u s s ,damit ich nicht völlig durchknalle. . .
(uns selbst wenn das nicht stimmt, ist es doch hilfreich, die Migräne SO zu sehen)
Wir setzen unsere Ahnenreihe fort,
aber nicht in allen Facetten,
nicht?
Schönes Wochenende!!!
wünscht
Gisela